Eine kulinarische Weltreise: 225 köstliche Rezepte
National Geographic
Verlag: National Geographic Verlag
Erscheinungsjahr: 2011
Auflage: 225
Seiten: 382
Preis: 39,95
ISBN: 978-3866902473
Rezensent: Caroline Gorth
Rezeptgenauigkeit: ★★
Originalität: ★★★★
Nachkochbarkeit: ★★★★
Gesamt: ★★★
Wenn National Geographic als Herausgeber zeichnet, ist ein Autor nicht unbedingt vonnöten. Dieses Kochbuch mit ganz vielen klassischen Rezepten aus der ganzen Welt ist gleichzeitig eine Reisebuch, denn es ist mit vielen Fotos aus dem umfangreichen Fotoarchiv des weltberühmten Magazins unterfüttert.Nur eines kann man damit nicht: Kochen.
Wirklich neu ist wohl kein Rezept, aber das ganze Gegenteil ist ja auch beabsichtigt. Es sollen die Lieblingsrezepte aus aller Herren Länder vorgestellt werden, oft auch eingebunden in größere Themenstrecken – vom Londoner Pub bis zur Pariser Fromagerie. Auch große Raffinesse darf nicht erwartet werden, und auch das macht nichts, denn von National Geographic erwartet man Weltwissen, keine Patisserie-Spezialisierung.
Die Rezepte reichen von der französischen Pfirsich-Frangipane-Tarte bis zum Manhattan Clam Chowder, von mexikanischen Mais mit Chipotle-Limetten-Butter bis zu griechischen Dolmades und ihrer chinesischen Variante Klebreis im Lotosblatt.
Das Original („A Taste of the World“) kam in den USA beim sehr angesehenen Verlag Williams-Sonoma auf den Markt. Auch die Autoren, in der deutschen Ausgabe auf der letzten Seite in einem Minikasten genannt, gehören wie Georgeanne Brennan, Sybil Kapoor oder Julie Sahni zu den Experten in ihren Länderküchen. Leider ist die deutsche Bearbeitung wegen der schlampigen Übersetzung nur zum Teil gelungen. Es wurde runterübersetzt und nicht nachgedacht. Am offensichtlichsten ist das bei den leidigen Übertragungen ins metrische Maß und Affenkram wie 325 g Mehl, ärgerlich wird es bei Produkten wie Florentiner Schokolade, Bosc, Bangers, Yukon-Gold, die es in Deutschland nicht gibt. Hier hätte eine Textredaktion Arbeit gehabt, die vielleicht auch mal überlegt hätte, was der ständige Zusatz „asiatisch“ beim Sesamöl zu bedeuten hat oder weshalb durch die Bank das Mehl der Type 550 verwendet wird, aber auf die wurde verzichtet.
**Fazit: **Zum Blättern und zum Freuen darüber, was Menschen so alles auf den Tisch bringen. Nicht unbedingt als Kochbuch geeignet. Und das ist sehr sehr schade. Und mit knapp 40 Euro auch viel zu teuer.
Dieses Buch bei Amazon bestellen
Weiterlesen
-
1001 Foods – Liebe auf den ersten Biss
-
1080 Rezepte
-
400 kulinarische Reisen, die Sie nie vergessen werden. Von der Auvergne bis zum Zuckerhut.
-
Culinaria China. Küche, Land, Menschen
-
Das Foodie-Handbuch
-
Das Urban Cookbook
-
Delicious Days
-
Der Weinatlas
-
Frankreichs Küche – Alles aus einem Topf
-
Ganz natürlich: Meine besten Rezepte für Zuhause
-
Jamies Kochschule - Jeder kann kochen
-
Kochen (fast) ohne Geld. 70 Genießerrezepte
-
Kochen (fast) ohne Zeit
-
Meine leichte Küche
-
Rezepte aus Mexiko
-
Shane's Kitchen
-
Tapas. 80 moderne und klassische Rezepte
-
Teatime. 80 Rezepte für die schönste Stunde des Tages
-
Urban Cook: Anständig kochen
-
Zwölf