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Ran an den Darm!

Der Trend zum Wurst selber machen ist in den letzten Jahren immer Stärker geworden. Viele Profi- sowie Hobbyköche haben das Wursten für sich entdeckt und experimentieren mit verschiedensten Zutaten wie Ingwer, Zitronengras, rote Beete oder was auch immer den persönlichen Geschmack trifft. So tüftelt jeder seine individuelle Lieblingswurst aus. Die wichtigsten Schritte dazu finden Sie hier: http://naturdarm.de/cms/service/wurst-selber-machen/

Naturdärme kann man sich bei Hausschlachtungen selbst herstellen, was aber sehr aufwendig und aus Hygiene-Sicht oft sehr bedenklich ist. Sämtliche handelsüblichen Naturdärme werden komplett gereinigt und vorbehandelt verkauft (sogar bei ebay). Es gibt sie trocken in Salz eingelegt, nass im Beutel (Lagerung unter 6 °C) oder tiefgefroren.

Die meisten Naturdärme stammen aus China, beim Schwein wird sehr viel Ware aus Deutschland verarbeitet, bei Schafsaitlingen haben Türkei und Iran die Nase vorn. Wegen der BSE-Krise müssen in Deutschland seit 2001 alle Rinderdärme vernichtet werden, es gibt seitdem nur noch relativ teure Ware aus Südamerika.

In jedem Fall müssen Därme nach dem Auspacken/Auftauen je nach Dicke 1 bis 12 Stunden gewässert werden; bei gesalzenen Därme zunächst das Salz unter fließendem Wasser abwaschen. Direkt vor dem Füllen werden sie in lauwarmes Wasser gelegt, damit sich die Bindegewebsfasern der Darmwand dehnen und für das Füllen geschmeidig werden.

Für Hobbywurstprojekte muss man oft viel mehr Darm kaufen als benötigt wird. Zum Glück kann man die Reste entweder einfrieren oder – wenn sie binnen 2 Wochen gebraucht werden – auch einsalzen und im untersten Fach des Kühlschrankes lagern.

Leckere Rezepte und weitere spannende Infos rund um das Thema Wurst im Naturdarm gibt es auf www.naturdarm.de und auf der Facebook-Seite Bock auf Knackwurst.