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Bratwürste im Schlafrock

Snacks für 4 Personen von Peter Wagner

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© Peter Wagner/kochtext

Ein herzhafter und prima vorzubereitender Begleiter bei Picknicks, Partys, Reisen oder Ausflügen.

© Peter Wagner/kochtext

Vorbereitungszeit: 60m

Zubereitungszeit: 60m

Level: Commis de Cuisine

Zubereitungsart: Sequentiell

Snacks & Fingerfood

Zutaten

Bratwürste im Schlafrock

Zubereitung

Bratwürste kross ausbraten oder grillen, auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. Es können auch gebratene Würste vom Vortag benutzt werden.

Für den Teig zunächst die Hälfte des Mehls in große Rührschüssel sieben, Mulde in die Mitte drücken, 200 ml Wasser hinein geben, darin Zucker, Salz und den Sauerteig auflösen. Von innen nach außer das Mehl einrühren. Diesen Vorteig kurz kneten, 20 Min. an warmen Ort mit feuchtem Küchentuch abgedeckt gehen lassen.

Rest des Mehls und das Wasser einkneten, Teig in 8 Teile teilen.

Als Fladen auf je ca. 16x10 cm platt drücken (oder mit Nudelholz plätten). Längs je 1 Bratwurst auflegen, Teig an den Wurstenden überschlagen, Würste straff einwickeln, Teignaht mit feuchten Händen „verkleben“. Diese Rohlinge mit feuchtem Küchentuch abgedeckt 20 Min. an warmen Ort gehen lassen. Inzwischen Ofen auf 230 Grad vorheizen.

Teigrollen auf bemehltes Backpapier auf Grillrost setzen, leicht mit gesiebtem Mehl bestäuben.

Im Backofen (falls kein Feucht-Back-Programm vorhanden unbedingt eine Schale heißes Wasser unten in den Ofen stellen!) auf mittlerer Schiene 60 Min. backen (nach 10 Min. auf 180 Grad zurückschalten).

Anrichten

Die Bratwürste im Schlafrock schmecken kalt wie warm. Wenn sie zu einem Picknick mitgebracht werden sollen, bleiben sie gut eineinhalb Stunden warm, wenn man sie direkt aus dem Backofen in Küchentüchern und Zeitungspapier eingeschlagen transportiert.

Weinempfehlung

Bergdolt-Reif & Nett "1838" Rotweincuvée trocken 2012

Das Bergdolt-Reif & Nett "1838" Rotweincuvée trocken leuchtet purpur, violett im Glas. Die Nase zeigt sich aromatisch mit pfeffrigen Noten, Brom- und Himbeeren, Pflaumen schwarze Kirschen und ein Hauch Zartbitterschokolade und süßliches Lakritz ergänzen. Zarte Karamell und Holznoten kommen nach ein paar Minuten ebenfalls zum Vorschein. Im Mund angekommen offenbart sich der Bergdolt-Reif & Nett "1838" fruchtig, würzig mit vielen Beeren, feinen und festen Tanninen und einem dichten und von einer zarten Fruchtsäure durchzogenen Gesamteindruck. Der Abgang zeigt mineralische Noten nach Graphit und im Nachhall klingen beerige Aromen mit einem Schuss Pfeffer nach. Lecker.

Weinerzeugung

Das Bergdolt-Reif & Nett "1838" Rotweincuvée lagerte im großen Holzfass und teilweise im Barrique.

Musikempfehlung

Hitziger Afrobeat zum warmen Sommerpicknickabend bietet der Sampler „Africa – The Soul Of A Continent“ (Universal) – mit Künstlern wie Fela Kuti, Amadou & Mariam, Manu Dibango, Salif Keita oder Hugh Masekela populär, dabei aber musikalisch klug kompiliert.

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Peter Wagner

Kocht länger als er für Geld schreibt – seit 1976. Der Musikjournalist lebt in Hamburg und liebt alles, was mit Verstand und Hingabe aus frischen Zutaten zubereitet wird. Seit 2007 schreibt er die Samstags-Kolumne „Tageskarte“ auf Spiegel online. Weitere Infos bei seiner Agentur kochtext...