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Hühnchen-Grillspieße mit scharfer Erdnuss-Sauce

Picknick-Snack oder Vorspeise für 4 Personen von Peter Wagner

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© Peter Wagner/kochtext

Diese Saté-Grillspieße haben den Vorteil, dass man sie problemlos notfalls drinnen auf dem Herd in einer Grillpfanne braten kann. Zusammen mit der selbst gemachten, nach Belieben auch höllisch scharf abschmeckbaren Erdnussauce lassen sie sich aber auch sehr gut zum nächsten Picknick-Treffen mitnehmen und auf einem Einweg-Grill rösten.

© Peter Wagner/kochtext

Vorbereitungszeit: 10m

Zubereitungszeit: 10m

Wartezeit: 30m

Level: Apprenti

Zubereitungsart: Sequentiell

Schmorgerichte & BBQ

Zutaten

Hühnchen-Grillspieße

  • 400 g Hühnerkeulenfleisch
  • 2 EL Sojasauce, hell
  • 1 TL Sesamöl, geröstet
  • 1 handvoll Korianderblätter, frisch
  • -x- Unknown

Erdnusscreme

Zubereitung

Hühnchen-Grillspieße

Hühnerfleisch sorgfältig abwaschen und trocken tupfen (Hände, Schneidebrett und Messer hinterher gut reinigen). und in ca. 2 cm große Stücke schneiden. Öl und Sojasauce vermischen und das Fleisch 30 Min. darin marinieren. Fleisch auf passende Holzspieße stecken und auf dem Grill (kann auch Einweg-Grill beim Picknick sein) unter großer Hitze 2 Min. pro Seite kross grillen. Alternativ mit 2 EL Erdnussöl in Grillpfanne auf dem Herd bei voller Hitze 2-3 Min. pro Seite braten.

Erdnusscreme

Alle Zutaten im Mixer oder Blitzhacker

so glatt wie möglich mixen.

Zunächst mit der halben Menge Chilies beginnen (Vorsicht beim Zubereiten: Augen schützen). Viskosität nach Bedarf durch vorsichtige Zugabe von Kokosmilch oder Erdnussbutter einstellen.

Anrichten

Spieße mit dem Koriander bestreuen, die Sauce in Dipschüsselchen getrennt servieren – eignet sich auch als Snack oder Party-Fingerfood.

Dazu passen Reispuffer: klebrig gekochten Reis mit Ei, Pfeffer & Salz und gehackten Frühlingszwiebeln zu einem festen Teig vermengen und in beschichteter Pfanne mit wenig Pflanzenöl zu flachen Puffern ausbraten.

Weinempfehlung

Nein, kein Wein, viel besser passt ein fruchtiges, dreifach gehopftes Bier wie das „Prototyp, mit dem der Hamburger Craftbrauer Oliver Wesseloh seine Kehrwieder Kreativbrauerei begründete: Das Lager im Stil eines modernen Pale Ale mit herrlich fruchtigen Mango- und Orangennoten wird in der Vorderwürze mit Northern Brewer gehopft, nach dem Kochen kommt deutsche Perle hinzu, am Ende der kalten Gärung mit Lagerhefe wird mit tschechischer Saazer und amerikanischer Simoce nachgehopft.

Musikempfehlung

Was ist besser als zu so einem einfachen Rezept eine komplizierte CD zu hören? Richtig: zwei total komplizierte Alben durch die Küchenlautsprecher jagen – wie die aktuelle Doppel-CD der Psychedelic-Opas Ozric Tentacles, „Technicians of the Sacred“ (Madfish), bei der die kürzeste Nummer noch ihre fünf Minuten braucht, Flamenco-Samples von eiernden Rave-Loops verschlungen („Epiphloy“, 11:49 Min.) und längst verstorbene Goa-Geister zum Leben wiedererweckt werden.

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Peter Wagner

Kocht länger als er für Geld schreibt – seit 1976. Der Musikjournalist lebt in Hamburg und liebt alles, was mit Verstand und Hingabe aus frischen Zutaten zubereitet wird. Seit 2007 schreibt er die Samstags-Kolumne „Tageskarte“ auf Spiegel online. Weitere Infos bei seiner Agentur kochtext...