Krebsfrikadellen mit Rouille-Sauce
Snack für 4 Personen von Kanadas Starkoch Jean-Pierre Challet
Jean-Pierre Challet über sein Rezept: "Diese Krebsfrikadellen sind leichter als man vielleicht erwarten würde. Sie enthalten kein Mehl oder Brot, und nur die Außenseite ist mit Semmelbröseln paniert. Ich benutze gerne Panko, japanische Semmelbrösel, da diese nicht so fein gemahlen sind wie normale Semmel brösel. Eine Vorspeise sollte für mich eine verlockende Einstimmung auf das eigentliche Essen sein. Die Gäste sollten sich von den Aromen verzaubern lassen können."
© UMSCHAU / Gareth Morgans
Vorbereitungszeit: 15m
Zubereitungszeit: 25m
Level: Apprenti
Zubereitungsart: Sequentiell
Snacks & Fingerfood
Zutaten
Krebsfrikadellen
- 360 g Krebsfleisch (vom Fischhändler)
- 2 EL Ingwer, eingelegt
- 2 Zweig Koriander, frisch
- 1 Prise Salz
- 1 Prise Pfeffer, schwarz, Bio
- 3 EL Mayonnaise
- 50 g Panko
- etwas Pflanzenöl
Zubereitung
Vorsichtig überschüssige Flüssigkeit aus dem Krebsfleisch herausdrücken. Mit Koriander, Mayonnaise, eingelegtem Ingwer, Salz und einer Prise Pfeffer in die Küchenmaschine geben. Seien Sie großzügig mit der Mayonnaise – die Mischung sollte recht feucht sein.
Kurz vermischen, aber den Mixer nicht zu lange laufen lassen. Das Fleisch sollte nicht zu fein püriert sein.
Mit einem Ring von 8 cm Ø die Mischung gleichmäßig in 4 Frikadellen aufteilen. Alternativ mit einer kleineren Form 8 Frikadellen herstellen. Sie sollten weder zu dick noch zu fest zusammengepresst sein.
Panko in einer Schüssel leicht zerdrücken. Frikadellen von allen Seiten panieren und im Kühlschrank aufbewahren, bis sie benötigt werden. Zum Braten etwas Öl in einer schweren oder antihaftbeschichteten Pfanne erhitzen. Frikadellen etwa 1 Min. pro Seite braten, bis sich eine goldene Kruste bildet und sieinnen warm sind
Anrichten
Zu diesen Frikadellen passt die Rouille-Sauce eine farbenfrohe, aromatische Beilage, von der man nur kleine Mengen braucht. Streichen Sie einen breiten Streifen mit einem Pinsel auf die Teller, legen Sie eine warme Frikadelle auf die Sauce und garnieren Sie mit etwas Salat oder einer gebratenen Garnele. Sie können gekaufte Mayonnaise für dieses Rezept verwenden, aber der zusätzliche Aufwand für selbst gemachte Mayonnaise lohnt sich bei diesem Gericht allemal.
Weinempfehlung
Pfalz
Der Markus Schneider Kaitui ist eine Hommage an den in Neuseeland sehr heimischen Sauvignon Blanc und den Namen Schneider welcher in der Sprache der Urweinwohner Neuseelands, den Maori, Kaitui heist. Sensation im Glas. Die Farbe hellgold mit feinem Glanz. Primäraromatik: Feuerstein, Ginster, Limette, Zitronengras, grünes frisch gemähtes Gras, etwas Mandarine. Sekundäraromatik: Melone, Hibiskus, Nana-Minze, mineralische Aromen. Er wuchs auf Löß-Lehmböden, mit feiner Kalkeinlage und diese Herkunft prägt auch sein Bukett. Am Gaumen konzentriert, eine süssliche Spitze die von ordentlich Säure getragen begleitet wird. Absolut genialer Wein mit extremer dichte und Langlebigkeit. Ein Wein nach dem ersten Schluck noch für Minuten präsent. Wahnsinn.. Ganz grosser Wein für wenig Geld.
Buchempfehlung
Alles aus einem Topf – Frankreichs KücheJean-Pierre Challet/Jennifer Decorte , Umschau (2008)
Der Franzose Jean-Pierre Challet zählt zu den Spitzenköchen Kanadas. Zusammen mit der Kollegin Jennifer Decorte, Leib-Köchin des kanadischen Ministerpräsidenten, schrieb er das Buch "Alles aus einem Topf"