Sellerie-Birnen-Schaumsuppe mit Maronen und Speck
Vorspeise für 4 Personen von der Allgäuer Starköchin Barbara Schlachter-Ebert
Eine wärmende, wunderbar herbstliche Cremesuppe, bei der sich die fruchtigen Aromen von Birne und Sellerie perfekt mit dem erdigen Geschmack der glacierten Maronen verbinden. Vegetarier können den Speck weglassen und Gemüsebrühe verwenden.
© UMSCHAU / Björn Kray Iversen
Vorbereitungszeit: 20m
Zubereitungszeit: 15m
Level: Commis de Cuisine
Zubereitungsart: Sequentiell
Suppe & Eintopf
Zutaten
Sellerie-Birnen-Suppe
- 1 Stück Zwiebel
- 30 g Butterfett
- 2 Stück Birne, feste Sorte
- 500 g Sellerie, Knolle
- 600 ml Brühe
- 40 ml Weißwein
- 300 ml Sahne
- etwas Mondamin
- etwas Muskat
- etwas Salz und Pfeffer
Einlagen
- 12 Stück Maronen
- 50 g Speck, durchwachsen, geräuchert
Garnitur
- 50 g Sahne, geschlagen
- etwas Estragon, frisch
Zubereitung
Den Ofen auf 150 °C vorheizen. Die Zwiebel schälen und in Würfelchen schneiden. Butterfett erhitzen und die Zwiebeln darin glasig dünsten. Die Birnen von Schalen und Kerngehäuse befreien und in Streifen schneiden.
Den Sellerie schälen und klein schneiden, dann mitsamt den Birnen zu den Zwiebeln in die Pfanne geben. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen, dann mit Brühe und Weißwein ablöschen und weich kochen lassen. Mit Sahne aufgießen, danach nochmals aufkochen und mit dem Mixstab fein pürieren.
Abschließend durch ein Sieb gießen und die Suppe mit Mondamin leicht binden. Die Maronen über Kreuz einschneiden und ca. 10 Minuten im vorgeheizten Ofen garen. Die Schale abziehen und die Maronen vierteln. Den Speck in Streifen schneiden und im heißen Wasser blanchieren, dann ist er nicht mehr so salzig.
Trocknen und in der Pfanne auslassen. Maronen kurz zugeben und glacieren, dann beides auf Küchenpapier abtropfen lassen.
Anrichten
Diese Teller (siehe Foto) bieten sich dafür an, die Maronen und den Speck in die Tellermulde zu geben, damit sie kross bleiben. Dann die Suppe eingießen und mit etwas geschlagener Sahne und Estragon garnieren.
Weinempfehlung
Österreich - Niederösterreich - Kamptal
Dieser schöne Österreicher fasziniert mit einem dichten, würzigem Duft und Nuancen von Marille. Am Gaumen präsentiert er sich vollmundig, mit feiner Struktur und langem Abgang.
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Herbstzeitlose – Meine drei Allgäuer JahreszeitenBarbara Schlachter-Ebert , Umschau Verlag, Neustadt/Weinstraße (2009)
Barbara Schlacht-Ebert, geboren 1964 in Pfronten, kocht inmitten der herrlichen Bergwelt des Allgäus bereits in der dritten Generation. Ihre Kochkunst ist Regionalküche auf höchstem Niveau. Bereits erschienen sind ihre Bücher "Eisblüten" und "Sommerfrische". Sie arbeitete im Tantris, im Barreis, in den Schweizer Stuben, für Heinz Winkler und Hans Haas. Sie war die erste Frau in der Männerdomäne der Jeunes Restaurateurs.
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Hinweis: Die hier empfohlenen Zutaten aus den Kochmonster-Partnershops wurden von der Kochmonster-Redaktion ausgewählt und sind keine Empfehlungen von Barbara Schlacht-Ebert, die natürlich seine eigenen Einkaufsquellen besitzt. Barbara Schlacht-Eberti steht in keinerlei werbendem oder empfehlendem Zusammenhang mit den auf dieser Seite vorgestellten Produkten, Zutaten oder Weinen.